Wie alles begann
Die Legende des Lekkör No. 1 – Wie der Druide vom Waldrand den flüssigen Traum erschuf
Vor vielen Monden, als der Tau noch Geschichten flüsterte und die Krähen in der Dämmerung mit den Geistern sprachen, lebte am Rande eines Eichenhains ein Druide, auch bekannt als der Hüter der tausend Aromen. In seiner Hütte aus Moos und Altholz braute er Tränke, die selbst die Sonne ein wenig langsamer aufgehen ließen, nur um länger davon zu kosten.
Eines Nachts, als der Himmel in dunkles Indigo getaucht war, erschien ihm im Traum die Göttin des Geschmacks. Sie hauchte ihm den Namen eines Elixiers zu: Freddo. Am nächsten Morgen, geleitet von einer inneren Stimme und dem Duft von gerösteten Bohnen, zog der Druide und seine Familie gen Süden – in das Land, das die Sonne küsst: Italia.
Dort begegnete ihm ein magisches Gebräu – ein Trunk aus tiefem Espresso, gekrönt von dem Hauch eines sahnigen Zaubers. Es war kalt wie Gletscherwasser, doch es entfachte ein Feuer im Herzen. Frank wusste: Dies war die Offenbarung.
Zurück in seinem Hain – und gerufen zu einem großen Fest der Verbundenheit zweier Seelen – begann er zu rühren, zu murmeln, zu träufeln. Doch anstelle des üblichen Likörs wählte er einen Tropfen aus dem Herz eines echten Whiskys, gebrannt unter dem Blutmond, gereift in Fässern aus verzauberter Eiche.
So entstand Lekkör No. 1 – ein göttlicher Trank, der so seidenweich die Seelen der Gäste umschmeichelte, dass selbst der Bräutigam in der Tiefe der Nacht um einen letzten Krug flehte.
Und so begann sie, die Saga des Lekkörs – geboren nicht aus Zufall, sondern aus einer Vision, einer Reise... und der geheimen Kunst eines Druiden.